Sucht im Portrait: Spielsucht
Februar 16, 2011 Psychologie, Sucht
Die Spielsucht hat bereits so manch einen Menschen in den finanziellen Ruin getrieben. Vielleicht haben Sie selbst schon einmal festgestellt, dass der Reiz des schnellen Geldes doch ungemein verlockend ist. Doch für Spielsüchtige ist es oftmals die Erregung, die Spannung, sowie ein hoher Wetteinsatz der das gewisse Gefühl auslöst. Dazu kommen Gedanken wie “beim nächsten Mal gewinne ich” oder “nur nicht entmutigen lassen, jetzt klappt es”. Wenn Sie von der Spielsucht beherrscht werden, dann erkennen Sie das daran das sich Ihre Gedanken nur mehr um das Spiel, beziehungsweise die Spiele, drehen. Zum Beispiel welche Spieltaktik Sie verwenden werden und woher das nächste Startkapital kommt.
Eine Abwärtsspirale beginnt
Ist die Spielsucht bereits soweit fortgeschritten, dann wird es für Sie nur ein kleiner Schritt sein, bis Sie die ersten Schulden machen, Geld unterschlagen oder gar stehlen. Denn das Spielen wird für Sie zu einem körperlichen Zwang. Dazu kommen immer höhere Spieleinsätze, immer höhere Risiken. Sollten Sie versuchen Ihre Spielsucht einzuschränken kann das durchaus zur Folge haben, dass Sie dadurch unruhig und gereizt werden. Unter der Krankheit Spielsucht leiden dann aber nicht nur Sie, sondern Ihr gesamtes Umfeld. Das fängt bei der Familie sowie dem Beruf an und geht bis hin zu den Freunden.
Entkommen aus der Sucht
Wichtig ist, dass die Spielsucht erkannt wird. Hilfe kann dann eine ambulante oder auch stationäre Psychotherapie darstellen, um dort Wege zu finden, die aus der Sucht heraus führen. Des weiteren existieren diverse Selbsthilfegruppe wie etwa www.anonyme-spieler.org. Diverse Informationen zu dem Thema finden Sie auch unter www.spielsucht.net. !
Auch schon das Spielen mit portablen Spielekonsolen, wie z.B. Nintendo 3DS Preis können der Einstieg in die Spielsucht sein.
Bildquellenangabe: Alexander Hauk /pixelio.de