Workaholics
Als Workaholic bezeichnet man jemanden, der arbeitssüchtig ist und sein Beruf den Mittelpunkt des Lebens darstellt. Auch wenn man viel arbeitende Menschen spaßeshalber als Workaholics bezeichnet, so kann solch ein Verhalten durchaus eine ernst zu nehmende Krankheit werden.
Wenn die Arbeit zum Zentrum wird
Wenn der harte Bürostuhl dem bequemen Sofa zu Hause vorgezogen wird, scheint die Arbeit bereits einen Großteil im Leben eines Menschen in Anspruch genommen zu haben. Häufig sind Menschen in Führungspositionen und flexiblen Arbeitszeiten betroffen. Freiberufler und Menschen, die sich die Arbeit selbst einteilen können, haben viel mehr die Möglichkeiten Überstunden zu machen, als fest Angestellte mit geregelten Arbeitszeiten. Zudem beschäftigen sich die Betroffen auch privat mit ihrer Arbeit. Dabei handelt es sich häufig um wichtige Berufe, die viel Verantwortung und Disziplin voraussetzen. Hier spielt auch Perfektionismus eine Rolle. Die Betroffenen wollen alles so gut wie möglich erledigen. Dabei häufen sie sich meistens zu viel Arbeit an und stellen sich selbst unter Druck. Wenn sie Aufgaben erledigen, empfinden sie dies jedoch als Bestätigung und suchen daher bei der Arbeit nach einer Erfüllung.
Die Gefahren der Arbeitssucht
Workaholics haben häufig Probleme mit ihrem Privatleben. Entweder haben sie erst gar keine Zeit für Beziehungen oder die bereits gegründete Familie muss unter dem Arbeitsverhalten leiden. Sie nehmen sich keine Zeit für Dinge wie Hobbys, Ausflüge oder Treffen mit Freunden und Familie. Dauert solch ein arbeitsintensiver Zustand an, leiden die Betroffenen bald an Erschöpfung. Das so genannte Burnout Syndrom kann hier auftreten. Es sind jedoch auch starke körperliche Beschwerden oder Krankheiten wie der Herzinfarkt oder ein Schlaganfall möglich. Der Stress führt zu einer Dauerbelastung des Herzens und somit zu einer starken Überanstrengung.